Termine

03.12.2014 - agpro Lounge - Weinverkostung

Weinverkostung mit unserem Interessenten Martin Rosenberger, Winzer aus Krems.

Ort: Hotel Kummer, Mariahilfer Straße 71a, 1060 Wien

Zeit: 18:30 Uhr

 

 

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05.12.2014 - get together at Pink X-Mas Market

weitere Details zu diesem Treffen in unserem Member-Bereich.

 

 

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21.12.2014 - agpro Jahresabschluss

Der große jährliche Abschlussevent für Mitglieder, Interessenten, Partner und Freunde der agpro.

Details folgen.

 

 

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15 Jahre agpro

Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident

Dr. Heinz Fischer, Bundespräsident

Ich gratuliere der Vereinigung "austrian gay professionals" sehr herzlich zu ihrem 15-jährigen Bestehen. In diesen vergangenen 15 Jahren hat die Organisation durch eine Vielzahl von Veranstaltungen und Initiativen dazu beigetragen, die Gleichstellung homosexueller Menschen am Arbeitsplatz und auch in allen anderen Lebensbereichen zu fördern bzw. zu erreichen. Die „austrian gay professionals“ haben damit auch zu einer Haltung des allgemeinen sozialen Respektes beitragen, der zur Förderung von Freiheit, Individualität und Verantwortung in unserer Gesellschaft notwendig ist. Alles Gute für die zukünftigen Aktivitäten, und nochmals herzliche Gratulation zum 15-jährigen Bestehen!

Thomas Klein

Thomas Klein, Sprudelfabrikant

In sämtlichen Bereichen der Wirtschaft sind lesbisch und schwul lebende Menschen anzutreffen. Vor diesem Hintergrund ist es umso wichtiger im eigenen Wirtschaftsalltag Toleranz zu üben, Offenheit zu zeigen, mit Wertschätzung und Respekt auf Menschen – unabhängig ihrer sexuellen Orientierung – zuzugehen. Die Einstellung vieler einzelner Menschen hilft Vorurteile und Diskriminierung in unserer Gesellschaft abzubauen, Vielfalt zuzulassen und letztendlich das Thema zu enttabuisieren.

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Das braucht es, und dazu beizutragen ist mir wichtig, als Mensch und als Unternehmer. Darum fördere ich mit Almdudler die Gleichberechtigung von homosexuellen Menschen am Arbeitsplatz und unterstütze den agpro Forschungspreis, aber auch den meritus, die Auszeichnung für Unternehmen, die Diversity Management in der Dimension „sexuelle Orientierung“ leben. Ich gratuliere agpro von Herzen zum 15-jährigen Jubiläum. Die Bilanz aus der Arbeit für Gleichberechtigung von homosexuellen Menschen am Arbeitsplatz kann sich – so finde ich – sehen lassen: agpro hat vieles umgesetzt und erreicht und damit den Weg für zukünftige Meilensteine geebnet. In diesem Sinne wünsche ich weitere erfolgreiche und aufregende Jahre!

KommR Brigitte Jank

KommR Brigitte Jank, Abgeordnete zum Nationalrat

Unterschiedliche Lebensstile und Werthaltungen zu tolerieren und ihnen respektvoll gegenüberzutreten gehört zu den Grundregeln einer zivilisierten Gesellschaft. Wer Vielfalt als Bereicherung sieht, kann auch die Potenziale nutzen, die sich daraus ergeben. Auch die sexuelle Orientierung eines Menschen ist eine Dimension seiner Persönlichkeit, die es zu respektieren und zu schützen gilt.

Sandra Frauenberger

Sandra Frauenberger, Amtsführende Stadträtin für Antidiskriminierung gleichgeschlechtl. und transgender Lebensweisen

Liebe Mitstreiter der austrian gay professionals, seit 15 Jahren werden LGBT-Interessen von Euch professionell in Unternehmen vertreten. Diese engagierte Tätigkeit trägt seit genauso langer Zeit Früchte. Durch den agpro-Forschungspreis wurden bisher viele Forschungsarbeiten gefördert und dabei laufend WissenschafterInnen und Studierende motiviert, die Gleichberechtigung von homosexuellen ArbeitnehmerInnen und ein diversitätsorientiertes Unternehmensklima, vor allem was die sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität betrifft, in ihre Forschungsarbeiten miteinzubeziehen.

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Über den meritus-Award, den Ihr gemeinsam mit den Queer Business Women vergebt, konnten sich bisher schon große Unternehmen und wichtige Organisationen freuen. Bei Euren Projekten kann immer von einer hohen Qualität ausgegangen werden, darum konnte die Stadt Wien Euch bei vielen Ideen auch schon direkt unterstützen, wie bei der Informationsbroschüre „Work Out“. Wie Befragungen leider regelmäßig ergeben, ist die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Transgender- Personen und intersexuellen Menschen am Arbeitsplatz immer noch ein massives Problem. Daher freue ich mich auf weitere gemeinsame Aktivitäten, die dazu führen, den Regenbogen in den Wiener Unternehmen noch sichtbarer zu machen.

Anton Pelinka

Anton Pelinka, Professor of Nationalism, Studies and Political Science, Central European University, Budapest

Der politische Kampf gegen jede Form von Diskriminierung kann nur dann Erfolg haben, wenn zivilgesellschaftliche Initiativen sich ganz konkret und gezielt für Menschenwürde und Menschenrecht einsetzen. „agpro“ hat mit einem solchen Kampf für 15 Jahren begonnen. Und dieser ist noch nicht zu Ende.

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Dass aber die gesellschaftliche Diskriminierung von Menschen wegen deren geschlechtlicher Orientierung geringer geworden ist, dass vor allem auch die öffentliche Meinung in Österreich heute besser informiert, und das heißt „aufgeklärter“ ist als je zuvor – das ist auch und wesentlich das Verdienst von „agpro“.

Dr.Georg Kraft-Kinz

Dr.Georg Kraft-Kinz, GD Stv. Raiffeisenlandesbank Nö-Wien, Obmann „Wirtschaft für Integration“

Österreich braucht Initiativen, die die existierende Vielfalt der Menschen wahrnehmen und wertschätzen. Die agpro ist notwendig, damit in einer Gradwanderung zwischen zugespitztem Themen- Lobbying und nicht mehr zu thematisierender Normalität, der Weg frei ist in eine Zukunft in der sich homosexuelle Frauen und Männer zu ihrer Identität bekennen können, oder auch nicht, so wie sie sich selbst frei entscheiden.

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Denn Diversität ist eine Frage der Haltung und Grundorientierung. Ich bin überzeugt, der Tag wird kommen, an dem Vielfalt nicht mehr als das bedrohende Anderssein empfunden wird. Wenn der Raum offen ist für die Begegnung von Menschen, ohne dass ihre Sexualität, ihr Geschlecht, ihre Hautfarbe, ihre Reisepass, ihre körperliche oder psychische Behinderung jedes Zusammenleben, jede Freundschaft behindert oder gar verhindert, dann können sich Gruppen wie die agpro auflösen. Bis dahin ist noch viel zu tun.

Dr. Helmut Graupner

Dr. Helmut Graupner, Rechtsanwalt, Präsident Rechtskomitee LAMBDA (RKL)

Anders als leider immer noch außerhalb des Arbeitsplatzes gewährleistet der Bund – dank der Europäischen Union – in der Arbeitswelt gesetzlichen Schutz vor Diskriminierung auf Grund sexueller Orientierung. Mit einem gesetzlichen Verbot alleine ist es aber noch lange nicht getan. Gesetzliche Rechte müssen im (Arbeits-)Alltag auch durchgesetzt werden und durchsetzbar sein. Opfer von Diskriminierung brauchen Unterstützung, moralisch und auch praktisch-tatkräftig. Deswegen ist eine berufliche Vereinigung wie die agpro von unschätzbarer Bedeutung für einen wirksamen Diskriminierungsschutz.

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Darüber hinaus bedarf es aber auch der Schaffung einer Arbeitsumwelt, in der Diskriminierung proaktiv abgebaut, Diversität gefördert und Diskriminierungen, so sie sich nicht gänzlich verhindern lassen, konsequent sanktioniert sowie Opfer ermutigt werden, sich zu wehren. Gerade in diesem Bereich leistet die agpro seit 15 Jahren bahnbrechende Arbeit, im Besonderen beispielsweise durch die Vergabe des agpro-Forschungspreises und der meritus-Auszeichnung.

Rudi Kaske

Rudi Kaske, AK Präsident

Wenn es um Gleichbehandlung geht, ist die agpro ein verlässlicher und unermüdlicher Mitstreiter. In Bezug auf das Arbeitsleben ist die Bilanz unseres gemeinsamen Bemühens positiv, aber wir wollen mehr. Wir wollen eine umfassende Vereinheitlichung des Schutzniveaus auf alle durch das Gleichbehandlungsgesetz geschützten Merkmale, wir wollen Respekt in allen Lebenslagen.

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Leider blieb zuletzt eine Gelegenheit dazu durch die Politik ungenutzt. Geschützte Merkmale wie Alter, sexuelle Orientierung, Religion oder Weltanschauung sind weiterhin lediglich im Bereich der Arbeit erfasst und bleiben damit hinter dem Schutz der Kriterien Geschlecht und ethnische Zugehörigkeit zurück, welche auch in Bereichen außerhalb der Arbeitswelt erfasst sind. Aber wir geben nicht auf. Gemeinsam werden wir weiter daran arbeiten, unser Ziel der umfassenden Gleichbehandlung in allen Lebensbereichen zu erreichen. Danke für die 15 Jahre währende Unterstützung und weiterhin viel Erfolg!

DDr.habil. Karl Klement

DDr.habil. Karl Klement, Präsident der Vorsitzendenkonferenz der Hochschulräte der Pädagogischen Hochschulen Österreichs

Mit dem Beschluss zur „PädagogInnenaus- bildung Neu“, welcher eine der Bologna-Struktur entsprechende durchlässige und zwischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen abgestimmte Aus- und Weiterbildung auf tertiärem Niveau für alle in pädagogischen Berufen Tätigen vorsieht, wurde den gesellschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen des 21. Jahrhunderts Rechnung getragen. Entscheidend wird die Entwicklung des Bewusstseins im Gefolge der Neuorientierung in Richtung Offenheit, Toleranz und Mitmenschlichkeit sein!

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Dies erfordert von PädagogInnen vor allem Mut zur Dysfunktionalität und Vorbildwirkung im Umgang mit Randgruppen und Minderheiten. Die überaus beachtlichen Leistungen, die im Rahmen des agpro–Forschungspreises in diesem Sinne bereits erbracht wurden, können dabei als Richtschnur und Herausforderung für umfassende Forschungsprogramme der gemeinsamen Arbeiten an Universitäten und Pädagogischen Hochschulen gelten.

Eva Glawischnig

Eva Glawischnig, Klubobfrau und Bundessprecherin der Grünen Österreich

Herzlichen Glückwünsch zum Jubiläum! Ich freue mich sehr, der Vereinigung schwuler, bisexueller Unternehmer und Führungskräfte anlässlich des 15-jährigen Bestehens gratulieren zu können. Ohne agpro wäre die Landschaft der Vielfalt in Österreich um einiges ärmer, und mit ihrem Einsatz für homosexuelle Menschen am Arbeitsplatz hat der Verein Pionierarbeit geleistet.

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agpro hat durch wichtige Initiativen gezeigt, wie notwendig es ist, dass sich alle Menschen – fern von Kategorien und Diskriminierung – am Arbeitsplatz wohlfühlen und wertgeschätzt werden. Dafür bedanke ich mich und wünsche weitere erfolgreiche Jahre!

Renato Sabbadini

Renato Sabbadini, Executive Director, ILGA – International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Intersex Association

Ich möchte agpro die besten Wünsche der International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans- und Intersex Association für ihr 15-jähriges Bestehen vermitteln. Wir freuen uns, agpro unter unseren mehr als 1000 Mitgliedsorganisationen in der Welt zu haben, und wir sehen das, als Beweis dafür, dass das Wort „Diversität“ im Rahmen der LGBTI Bewegung nicht nur Diversität der sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität und Ausdrucks bedeutet, sondern bezieht sich auch auf Diversität in der Geographie, im kulturellen Hintergrund, Glauben (oder Nicht-Glauben), Beruf.

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LGBTI-Organisationen von Professionals können anbieten – und in der Tat bieten an – einen großen Beitrag zum gemeinsamen und universellen Kampf gegen Diskriminierung und für eine bessere, gerechtere Welt für alle. Dank der kombinierten Kraft der jüngsten Entwicklungen in der Gesetzgebung in Europa und anderen Kontinenten und eines mehr und mehr inklusiven Arbeitsethos, das sich mit Eurer Hilfe entwickelt hat, werden die Arbeitsplatz und beruflichen Beziehungen allmählich für LGBTI-Personen zu einen neuen Raum der Gleichberechtigung. Vielen Dank für Euer Engagement und happy anniversary agpro!

Mag.a Dr.in Andrea B. Braidt

Mag.a Dr.in Andrea B. Braidt, MLitt Vizerektorin für Kunst | Forschung

Die Präsenz von Lesben, Schwulen, Transgenderpersonen scheint heute so groß wie noch nie zu sein, kommt doch keine Fernsehserie, kein Krimi, kein Show-Event ohne entsprechende ProtagonistInnen aus. Lesbischwule bzw. transgender Führungskräfte sind jedoch gerade in Österreich oft noch unsichtbar: das Outing von SpitzenpolitikerInnen, KonzernchefInnen etc. ist hierzulande entweder undenkbar oder – bestenfalls – Ausnahmeerscheinung.

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Und dabei ist die Vorbildrolle gerade von denen, die in der Öffentlichkeit stehen und gesellschaftliche, wirtschaftliche oder bildungspolitische Verantwortung tragen, wesentlicher Faktor für jede Empanzipationsbewegung. Mit agpro hat Österreich seit 15 Jahren eine tat- und streitkräftige Organisation, die lesbischwule Fach- und Führungskräfte sowie UnternehmerInnen zusammenbringt, sichtbarer und selbstbewusster macht. Und ihnen dadurch eine Stärkung angedeihen lässt, die es auch österreichischen MinisterInnen, GroßunternehmerInnen und BürgermeisterInnen vermehrt ermöglicht, sich als gay professionals zu outen.

Marco Schreuder

Marco Schreuder, Bundessprecher der Grünen Andersrum, Abgeordneter zum Bundesrat

Wenn jemand 15 Jahre alt wird, spricht man gerne von Pubertät, Adoleszenz und generell von einem schwierigen Alter. Was aber für Lesben, Schwule und Transgender in den letzten 15 Jahre erreicht wurde fühlt sich eher an, als sei die Zeit wesentlich länger gewesen. Diversity Management ist in vielen Unternehmen mittlerweile ein Thema. Das war vor 15 Jahren noch nicht so. Diese Veränderungen haben wir vielen Kräften zu verdanken, die gemeinsam daran arbeiteten. Die agpro war und ist dabei eine Schlüssel-Initiative.

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Der Umgang mit Diversität ist trotzdem immer noch keine Selbstverständlichkeit. Denn egal ob in einem Betrieb, im persönlichen Umfeld oder im Staat samt seinen Gesetzen: Erst wenn Menschen frei sein können, sich nicht verstecken müssen, gleichgestellt und respektiert werden, sind sie auch motiviert sich dafür einzusetzen. Daher wünsche ich der agpro auch für die kommenden Jahre noch viel Kraft, Motivation und Erfolg!

Bernd Schachtsiek

Bernd Schachtsiek, Vorsitzender Völklinger Kreis e.V.

Fünfzehn Jahre agpro – das sind nicht nur 15 gute Jahre voller Engagement und bemerkenswerter Initiativen für Österreich und seine schwulen und bisexuellen Unternehmer und Führungskräfte. 15 Jahre agpro stehen auch für eine langjährige, grenzüberschreitende Freundschaft mit dem Völklinger Kreis. Hervorzuheben ist neben dem fruchtbaren Austausch von Ideen und der guten, vertrauensvollen Zusammenarbeit auf Verbandsebene, insbesondere auch der Aufbau wertvoller persönlicher Kontakte zwischen unseren Mitgliedern.

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Trotz vieler Fortschritte in den letzten Jahren ist die Arbeit von Netzwerken wie agpro auch heute noch unerlässlich. In den Anfangsjahren lag das Hauptaugenmerk auf dem Abbau gesetzlicher Diskriminierung. Heute steht zusätzlich die Förderung von Vielfalt und der gesellschaftlichen Akzeptanz schwuler und bisexueller Unternehmer und Führungskräfte im Mittelpunkt. Vorbildliche und erfolgreiche Initiativen, wie die LGBT-Auszeichnung für Organisationen meritus oder der agpro- Forschungspreis, sind großartige Beispiele dafür, wie diese Ziele erreicht werden können. Wir wünschen unseren Freunden von agpro viel Erfolg für ihre zukünftige Arbeit und freuen uns auf die weitere enge Zusammenarbeit.

Bundesministerin Doris Bures

Doris Bures, Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sind das Rückgrat unserer Wirtschaft, sexuelle Orientierung spielt dabei keine Rolle. Um gute Arbeit zu leisten braucht es gute Rahmenbedingungen für alle ArbeitnehmerInnen. Viele nehmen fälschlicherweise an, dass das wichtigste Kriterium für Zufriedenheit am Arbeitsplatz die Höhe des Gehalts ist, aber das ist weit gefehlt. Der wichtigste Faktor für die Zufriedenheit am Arbeitsplatz ist das Arbeitsklima, gefolgt von Wertschätzung und Kollegialität.

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Homosexuelle und bisexuelle Menschen sind von Vorurteilen und Angriffen besonders betroffen, auch am Arbeitsplatz – ein Fünftel aller Homosexuellen wird im Job diskriminiert. Diese Tatsache ist in zweierlei Hinsicht besonders dramatisch: Diskriminierung am Arbeitsplatz verursacht bei den Betroffenen großes Leid, ist aber auch für die Unternehmen von Nachteil, weil ihnen dadurch viel Potenzial verloren geht, und das schadet letztendlich ganz Österreich. Daher möchte ich mich heute, anlässlich 15 Jahre agpro, für das unermüdliche Engagement aller Mitglieder im Kampf für Akzeptanz und Gleichstellung Homosexueller im beruflichen Umfeld sehr herzlich bedanken. Ich wünsche agpro alles Gute für die Zukunft.

Univ.-Prof. Hofrat MMag. DDr. Erwin Rauscher

Univ.-Prof. Hofrat MMag. DDr. Erwin Rauscher, Rektor der Pädagogischen Hochschule NÖ, designierter Vorsitzender der Rektorenkonferenz der österreichischen Pädagogischen Hochschulen

Wer den Anderen ausgrenzt, begrenzt sich. Dulden allein beleidigt. Toleranz als bloßes Misstrauen ist Vorurteil, ist Feigheit vor der Wirklichkeit des Unterschieds. „Der Andere kann auch recht haben; es kann auch anders sein“ – ein abendländisches Prinzip des sokratischen Dialogs. Nicht jede Unterscheidung ist Ungleichbehandlung, und nur jene Ungleichbehandlung wird zur Diskriminierung, welche den Spielraum der Freiheit verletzt.

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Auch Hegels Satz „Die Geschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit“ verweist auf die Entwicklung von Demokratie im Abendland: Wer weltoffen ist und bleibt, (re)agiert nicht aggressiv gegenüber des Anderen Meinen oder Tun, wenn dieses nicht dem Gemeinwohl schadet. „Wenn jemand Gott mit gutem Willen sucht, wer bin ich, dass ich urteile?“, hat Papst Franziskus auf eine Journalistenfrage zur Haltung der Kirche gegenüber homosexuellen Priestern geantwortet. Wer könnte dem widersprechen, ohne selbst jener Sünder zu sein, den er zu verurteilen sucht?

ao.Univ.Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner

ao.Univ.Prof. Dr. Elisabeth Holzleithner, Vizestudien- programmleiterin der Rechtswissenschaft- lichen Fakultät, Institut für Rechtsphilosophie, Religions- und Kulturrecht Universität Wien

Forschungen aus dem Bereich der Queer Studies haben immer noch keinen leichten Stand. Es gehört zu den großen Verdiensten der agpro, diese seit einem Jahrzehnt finanziell ebenso wie symbolisch zu unterstützen – nicht zuletzt mit dem schönen, wertschätzenden Rahmen, in dem die Preisverleihungen regelmäßig stattfinden. Ich bin stolz darauf, seit Beginn dem wissenschaftlichen Beirat zur Vergabe der Forschungspreise anzugehören und freue mich auf weitere spannende Jahre mit vielfältigen Einreichungen einer wachsenden Zahl von JungwissenschafterInnen aus allen möglichen Disziplinen. Sie beleben die akademische Landschaft enorm!

Univ.Prof. Dr. Edeltraud Hanappi-Egger

Univ.Prof. Dr. Edeltraud Hanappi-Egger, Universitäts- professorin für „Gender and Diversity in Organizations“, WU Wien Trägerin der agpro-Ehrenmedaille

Heteronormativität führt oftmals zum Ausschluss von Personen unterschiedlicher sexueller Orientierungen, nicht nur auf gesellschaftlicher sondern auch auf organisationaler Ebene. Als Universitätsprofessorin für „Gender and Diversity in Organizations“ an der WU bin ich der festen Überzeugung, dass Diskriminierungen aufgrund von sexueller Orientierung nicht nur politisch entgegengewirkt werden muss, sondern ich gehe auch davon aus, dass Wissenschaft und Forschung einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis der strukturellen Ausschlussmechanismen und damit zur Beseitigung dieser leisten können.

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In diesem Sinne gratuliere ich agpro zum langjährigen, erfolgreichen und vielseitigem Engagement für die Gleichberechtigung homosexueller Menschen, – insbesondere freue ich mich als Wissenschaftlerin über die aktive Forschungsförderung. Ich wünsche den agpro-Mitgliedern weiterhin viel Kraft, zeigt doch die noch immer verbreitete Homophobie, dass derartige Initiativen nach wie vor gebraucht werden.

 

Wir danken für die Unterstützung